Hypnose

Hypnose hat sehr alte Wurzeln. Schon bei den frühen Kulturvölkern wie z.B. den Sumerern sind Hinweise zur Hypnose zu finden (3. Jhd vor Christus). Auch bei den Ägypter, Hindus und antiken Griechen wird von besonderen spirituellen Rituale berichtet, welche einen erzeugten heilsamen Schlaf beschreiben. Von den Naturvölkern wird berichtet, dass sie in der Anwendung der Hypnose eine lange und vielfältige Tradition besitzen.

Das erste Mal die Hypnose wissenschaftlich zu beschreiben, hat Franz Anton Mesmer (1734-1815) versucht. Mesmer Theologe, Philosoph, Jurist und Mediziner experimentierte mit Magneten, welche er seinen Patienten auflegte. Er nannte den Effekt „Magnetismus animalis“ und schieb die Heilkräfte den Magneten zu. Durch seine große Popularität, nannte man den Vorgang des Hypnotisierens lange Zeit „Mesmerisieren“. Mesmer ging davon aus, dass jeder Mensch eine Aura hat, welche man beruhigen oder aufpuschen kann. Somit ist das Mesmerisieren eine Hypnosevertiefung. 

Auch Sigmund Freud (1856-1939) war fasziniert von der Möglichkeit unter Hypnose Symptome auftreten und wieder verschwinden zu lassen.

Milton Erickson (1901-1980) amerikanischer Arzt und Psychiater gilt heute als Vater der modernen Hypnotherapie. Er setzte vor allem auf die Wirkung von Metaphern, die den engen Bezugsrahmen des Klienten durchbrechen können und neue oder verschüttete Ressourcen wecken. Seine Art des Arbeitens, entgegen dem autoritären Stil vergangener Tage markieren einen Wendepunkt in der Geschichte der therapeutischen Hypnose. Durch sein Prinzip, alles was der Patient mitbringt wird genutzt, wandelt er die Hypnose in eine humanistische Therapieform.

Die Forschung zur Hypnose hat sich in den letzten zwanzig Jahren stark weiter entwickelt. Die Auswirkungen von Hypnose auf die Hirnreaktionen mittels EEG und bildgebenden Verfahren wurden in den Grundlagenforschungen untersucht. In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit von Hypnose im medizinischen Bereich, wie etwa der physiologischen Beeinflussung des Immunsystems anerkannt.

Wir alle haben ein Bewusstsein und ein Unterbewusstsein. Mehr als 70 % unserer Lebensvorgänge werden von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Mit der Hypnose bekommt man einen leichten Zugang zum Unterbewusstsein, wo sich Emotionen, Gewohnheiten, Verhaltensmuster und Glaubenssätze befinden.  Diese können verändert oder gelöst werden, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
Auch die Möglichkeit zur Ursachenforschung – und heilung durch Regression oder Reinkarnation im therapeutischen Sinne bietet die Hypnose.

einige Einsatzbereiche der Hypnose

Ängste lösen
Anspannungen lösen
Entwicklung persönlicher Stärke
Frühe Kindheitserinnerungen neu Prägen
Hilfe bei Antriebslosigkeit
Hilfe bei innerer Unruhe
Hilfe bei Mobbing
Hilfe bei Schulproblemen
Hilfe bei Stress
Hilfe bei Ziel- und Ratlosigkeit
Innere Stärke finden und verankern
Leistungssteigerung
Mehr Energie und Vitalität im Leben
Motivationssteigerung
Neue Ressourcen im Leben finden
Schmerzlinderung
Schuldgefühle lösen
Selbstvertrauen stärken
Selbstwertgefühl verbessern
Stärkung des Immunsystems
Traumatas lösen

 

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